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Weicheln
 
Eine Intervention in Zusammenarbeit mit den Anwohner/innen der angrenzenden, ehemaligen Eisenbahnersiedlung anläßlich des Projekts GrenzZeichen im Bahnhof Büchen - unmittelbar vor dessen Abriß, initiiert vom Lauenburgischen Kunstverein. (September 2010)
 
Im Einladungstext (PDF), der an die Bewohner/innen ging, wird die zentrale Frage für ein Formularset gestellt, das als "Haussegen" ausgefüllt werden kann:

Wie lautet ihr kulturelles Leitmotiv?

Die Formulare zeigen Fotos von Töpfen (PDF, 39 MB) des Künstlers, die mit leeren Etiketten beklebt sind: Dort ist der Ort für die Statements. Die Rahmen für die Formulare sind halbiert und aus Lindenholz gefertigt. Assoziationen an die "Dorflinde", die "Tanzlinde", die "Gerichts-" oder "Friedenslinde" sind beabsichtigt.

 
In einer zusätzlichen Aktion am Eröffnungstag, waren die Bewohner/innen aufgerufen, eine Form für ihre persönliche, ideale einsame Insel zu erfinden. Auf dem "Dorfplatz" sollten dann mit Kreide die einzelnen Inselformen zu einer Inselgruppe gezeichnet werden.

An der Aktion nahm nur ein Ehepaar aus der Siedlung teil. So gestaltete sich die Vernissage am 11. September 2010 als eine Art Kunstinvasion, eine "Heimsuchung" durch etwa fünfzig kunstaffine Besucher/innen. Die Aktion wurde selbst zu einem "GrenzZeichen" - wenn auch anders als vorgeschlagen - und das Kunstpublikum machte die Erfahrung, eine Minderheit von geringem öffentlichem Interesse zu sein ...




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