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Schlafende Kamera
 
Im Rahmen des Projektes "treppenspiel", Wachtelstrasse 75 / 81, Hamburg,
2005 veranstaltet von KiöR e.V. ...
 
Jede/r kennt das: Im Treppenhaus ist man sich oft unsicher, wie weit man hier bei Gesprächen ins private Detail gehen kann und soll. Irgendwie hat man ja eine Hausgemeinschaft, also eine Art erweiterter Familie oder Verwandtschaft, andererseits ist man sich gegenseitig zu nichts verpflichtet. Für dieses zwiespältige Gefühl werden in einem Fotoshooting Bilder produziert.

Das Fotoshooting:

An einem zentralen und neutralen Ort im Treppenhaus wird ein Kamera-Stativ aufgestellt.

Einer nach dem anderen verhüllen die HausbewohnerInnen die Kamera mit einem persönlichen Gegenstand, sodaß nicht mehr ersichtlich ist, ob sich darunter eine Kamera befindet oder nicht.

 
Die verhüllte Kamera wird fotografiert.

Es werden 9x13 cm große Fotoabzüge erstellt und lose verteilt im Treppenhaus in kleinen Rähmchen präsentiert.

Am Ende des Projekts nimmt sich jeder der BewohnerInnen ein Foto (das nicht das der eigenen Aktion sein muß) aus dem Rahmen mit in die Wohnung, und trägt so ein Stück "ungefährliche" Intimität eines anderen in seinen Privatbereich.

Die Rähmchen im Treppenhaus können nun weiter genutzt werden, um z.B. eigene Fotos, Zeichnungen und Bilder, Zeitungsausschnitte usw. zu kommunizieren ...

Eine Vorstudie zu dieser Idee finden Sie unter "single works".

Im hyperzine verlag ist zum ersten "treppenspiel" ein Katalog auf CD erschienen ...




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